Rückblick

Nach Beendigung des 2. Weltkriegs setzen sich 1949 einige junge Feuerwehrmänner zusammen, um einen neuen Spielmannszug aufzubauen. Ältere Kameraden unterstützen sie dabei. Da viele der Feuerwehrkameraden aus Kierspe-Elbringhausen waren, kann man behaupten, dass dieses Dörfchen die Wiege des heutigen Spielmannszugs war.

Geübt wurde in der Scheune von Hugo Schmale auf Elbringhausen oder bei Gottfried August Küch auf Antlenberg. Er kümmerte sich vor allem um die Trommeln. Es wurde fast täglich geübt, so dass die Anzahl der Musikstücke immer mehr zunahm. Die Elbringhauser Bürger sagten damals: „Man kann nach dem Flötenüben morgens vor Arbeitsbeginn die Uhr stellen“. Der erste Auftritt des Spielmannszugs Kierspe war beim Löschzug Kierspe-Neuenhaus im Jahre 1950. Seid diesem Jahr, werden alle Feuerwehrveranstaltungen in Kierspe vom Spielmannszug musikalisch umrahmt.

1959 verließ man Elbringhausen und übte anstatt in der Scheune im neuen Gerätehaus an der Lindenstraße. Dort blieb man bis 1973.

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