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Übung unter sehr realen Bedingungen
27 April

Der Löschzug 1 konnte am Samstag einen Übungstag unter sehr realen Bedingungen absolvieren. Auf dem Gelände der Mark E in Werdohl-Elverlingsen gibt es ein ehemaliges Wohngebiet, welches komplett unbewohnt ist und Ende des Jahres abgerissen werden soll. Derzeit stellt die Mark E dieses Gelände den Feuerwehren, der Polizei und dem THW zu Übungszwecken zur Verfügung. Es können in den Häusern Übungen absolviert werden, bei denen auch Wasser im Gebäude eingesetzt werden kann. In einem Haus ist es sogar zugelassen, ein Kellerfeuer mit unbehandelten Holzpaletten zu simulieren.
Der Löschzug setzte sich mit 25 Kameraden und allen Fahrzeugen am Samstagmorgen um 7:45 Uhr in Richtung Werdohl in Bewegung. Nach dem Eintreffen in Werdohl und dem Einrichten der Versorgungsstelle wurden die ersten Übungen an 2 verschiedenen Gebäuden absolviert. Hierbei wurde die Taktik beim Brand in einem Wohngebäude geübt. So wurde speziell auf das richtige Vorgehen in ein brennendes Gebäude geachtet sowie der Einsatz von tragbaren Leitern geübt. Parallel dazu wurde von 2 Kameraden das Kellerfeuer vorbereitet. Der umgebaute Einsatzleitwagen mit neuer digitaler Funktechnik und neuer Funkbedieneinrichtung wurde erstmals auf Herz und Nieren überprüft und eingesetzt.
Gegen 11:00 Uhr wurde dann der erste Einsatz bei einem Kellerfeuer gefahren. In mehreren Kellerräumen ist es zu einem Brand gekommen. Das gesamte Gebäude war stark verraucht. Von dem Einsatzleiter und Löschzugführer Andreas Pfaffenbach wurden mehrere Trupps im Innenangriff unter Atemschutz eingesetzt. 2 Trupps kümmerten sich um die Brandbekämpfung, 2 weitere Trupps suchten das verrauchte Gebäude nach vermissten Personen ab. Nach rund 45 Minuten war dieser Einsatz beendet. Die Fahrzeuge und Geräte mussten im Anschluss wieder einsatzbereit gemacht werden. Danach konnte am Versorgungspunkt ein kleines Mittagsessen eingenommen werden.
Um 13:30 Uhr kam es erneut zu einem Kellerfeuer. Die Kräfte besetzten die Fahrzeuge und fuhren die Einsatzstelle an. Die Rauchentwicklung im Keller war so groß, dass eine Brandbekämpfung nur mit der Wärmebildkamera als Hilfsmittel möglich war. Ein weiterer Trupp ging über eine tragbare Leiter ins Gebäude vor um die oberen Räume nach Brandnestern abzusuchen. Den vorgehenden Trupps wurde bei diesem Einsatz körperlich alles abverlangt. So machte die massive Verrauchung und eine hohe Wärmebelastung den Einsatzkräften die Sache nicht leicht. Die vorgehenden Trupps wurden von erfahrenen Gruppenführern unter Atemschutz begleitet um das richtige Vorgehen der Trupps zu kontrollieren. Auch dieses Feuer konnte nach ca. 1 Stunde komplett gelöscht werden.
Im Anschluss konnte der Löschzug die Heimreise nach Kierspe antreten. Am Gerätehaus in der Wehestraße wurden die gebrauchten Atemschutzgeräte und Schläuche getauscht um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Um 17:00 Uhr waren die Fahrzeuge wieder bestückt. Bei einem Stück Fleisch vom Grill und einem Kaltgetränk konnte der ereignisreiche Tag unter dem Kameraden noch einmal besprochen werden. Der Löschzug 1 bedankt sich bei den anderen Löschzügen für die übernommene Einsatzbereitschaft.

Bilder von Gordon Schaffland
Text von Andreas Pfaffenbach


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