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Update Gebäudebrand
12 Oktober

Aus der Elektroinstallation austretender Rauch veranlasste die Teilnehmer einer VHS Veranstaltung im „Alten Amtshaus“ dazu den Notruf der Feuerwehr zu wählen. Vom diensthabenden Disponenten wurden diese aufgefordert das Gebäude umgehend zu verlassen und löste für die Feuerwehr Kierspe einen ersten Alarm mit dem Einsatzstichwort“ Gebäudebrand“ um 15.20 Uhr aus.
Aufgrund des Ausbildungswochenendes des Löschzuges 1 in Münster wurde der primär zuständige Löschzug 2 sowie der LZ 4 als Unterstützungslöschzug mit dem obigen Alarmierungsstichwort alarmiert. Eine Änderung der Alarm- und Ausrückeordnung aufgrund verschiedenster Ausbildungsveranstaltungen wird mehrmals im Jahr mit der Kreisleitstelle abgestimmt durchgeführt.
Die erste Erkundung durch den Löschzug 2 ergab im Obergeschoss eine deutlich erwärmte verschlossene Etagentür. Durch ein Lichtband konnte in den dortigen nicht zugänglichen Räumen eine schwarze Rauchentwicklung sowie ein massives, den Zugang erschwerendes Rollgitter, ausgemacht werden. Vom Löschzug 2 wurde ein erster Innenangriff mit 2 Hohlstrahlrohren unter Umluft unabhängigen Atemschutz vorbereit. Vom Einsatzleiter wurde zusätzlich der Löschzug 3 sowie die Drehleiter sowie der Gerätewagen Messtechnik der Feuerwehr Meinerzhagen nachalarmiert.
Zur Öffnung des Rollgitters ein Trennschleifer und Rettungssäge eingesetzt. Nachdem in das Rollgitter eine entsprechende Öffnung geschaffen wurde, konnte eine erste Erkundung des stark verrauchten Gebäudebereiches bei Sichtweiten unter 50 cm musste mittels Wärmebildkamera durchgeführt werden. Eine direkte Flammentwicklung konnte nicht ausgemacht werden. Mittels Hochdrucklüfters wurden damit begonnen für bessere Sichtverhältnisse zu sorgen. Diese Maßnahme sollte im späteren Einsatzverlauf mit dem Einsetzen weiterer Lüfter intensiviert werden. Da nach den ersten Einsatzmaßnahmen eine deutliche Zunahme der Rauchentwicklung einsetzte und es absehbar war das eine Vielzahl an zusätzlichen Atemschutzträgern benötigt werden, wurden weitere Feuerwehreinheiten aus den Nachbarstädten über die Kreisleitstelle nachgefordert. Im ersten Zugriff eine weitere Drehleiter aus Lüdenscheid, Teile des Löschzuges Meinerzhagen, Der Einsatzleitwagen 2 aus Plettenberg sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Gummersbach. Mit dem Einsatzleitwagen 2 sollte der Einsatzleitwagen 1 des Löschzuges 1 zur Führung des Einsatzes entlastet werden. Von den unter Atemschutz im Gebäude eingesetzten Einsatzkräften konnte ein Brand in der Schweldecke zwischen den Räumen der VHS und der darüber liegenden Wohnung lokalisiert werden. Dieser Brand hatte sich bereits hinter der Wärmedämmung bis in den Dachstuhl vorgearbeitet. Dieses deutete auf einen seit längerer Zeit unentdeckten Schwelbrand hin. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren 3 Drehleitern sowie bis zu 7 Atemschutztrupps im Gebäude im Einsatz. Um diese Einsatzkräfte mit ausreichendem Löschwasser zu versorgen mussten mehr als 1500 Meter B Schlauch zu Hydranten in der Friedrich Ebertstraße, Goethestraße sowie Lindenstraße von den Einsatzkräften verlegt werden.
Aufgrund der hohen Anzahl der benötigten Atemschutzgeräte wurden aus dem Service Center Iserlohn weitere Atemschutzgeräte durch die dortige Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle verbracht und der Löschzug Marienheide übernahm von der Feuerwehr Halver den Grundschutz für den Innenstadtbereich Kierspe, sowie die Einheit Klaswipper der Feuerwehr Wipperfürth für den entblößten Bereich Rönsahl. Ein erstes Bild vom Brandgeschehen machten sich der Bürgermeister Frank Emde sowie der Beigeordnete Olaf Stelse in der kritischen Phase des Einsatzes.

Die massiven Löschmaßnahmen im Innenangriff, unterstützt end durch Löschmaßnahmen über die Hubrettungsfahrzeuge, verhinderten einen Flash Over im Brandobjekt mit einem anschließenden Dachstuhlbrand. Mühselig musste von den eingesetzten Einsatzkräften die Spalierdecke mittels Einreißhaken und Motorsäge unter Atemschutz geöffnet und abgelöscht werden. Hierzu wurden die Atemschutzgeräteträger nach einer entsprechenden Ruhe- und Regenerationspause mehrfach eingesetzt. So wurden mehr als 90 Atemschutzgeräte verbraucht und die Einsatzleitung entschloss sich noch in der Nacht, die mit dem Löschzug 1 in Münster befindlichen Atemschutzgeräte, nach Kierspe zurückzuholen. Die Nachbarstädte waren im Einsatzverlauf bis auf einen Grundschutz an Atemschutzgeräten ebenfalls entblößt. Mit dieser Maßnahme ist zumindest ein Grundschutz in Kierspe sichergestellt. Während der Einsatzzeit stellte das DRK Kierspe den Rettungsdienst sicher und führte in den Erholungspausen der Geräteträger für eine entsprechende Versorgung mit Getränken und Mahlzeiten durch.
Ab 22 Uhr konnten dann die ersten Einsatzkräfte aus den umliegenden Städten aus dem Einsatz ausgelöst werden und gegen 23 Uhr übernahm dann der Löschzug 3 gemeinsam mit dem Löschzug 4 wieder den Brandschutz für das Stadtgebiet.
Vom Löschzug 2 wurde eine Brandwache in Zugstärke bis 4 Uhr am heutigen Samstag gestellt. Anschließend wurden die letzten Einsatzmittel zurückgebaut.

Eingesetztes Personal und Geräte
170 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kierspe, Meinerzhagen, Halver, Marienheide, Gummersbach, Plettenberg und Iserlohn,KBM Rainer Blumenrath sowie die Einsatzbereitschaft DRK KIerspe
1 x HLF 20, 1 x HLF 10, 2 x LF 20, 1 x TLF 3000, 1 x LF 10, 1 x ELW 1 , 3 x MTW, 1 x LF KATS der Feuerwehr Kierspe
DRK Kierspe
Feuerwehr Meinerzhagen DLK 23/12, LF 20, GW Messtechnik,
Feuerwehr Halver, TLF 3000,HLF 20, RW, Gelenkmast, MTW, ELW 1
Feuerwehr Lüdenscheid DLK 23/ 12
Feuerwehr Marienheide HLF 20
Feuerwehr Gummersbach Gerätewagen Atemschutz
Feuerwehr Plettenberg ELW 2
Feuerwehr Iserlohn Gerätewagen Logistik,
Zusätzlich an der Einsatzstelle Notfallseelsorger, Bauhof der Stadt Kierspe, Polizei, Stadtwerke Energieversorger, Ordnungsamt, verschiedene Sachgebiete der Stadt Kierspe..



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