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Heißausbildung
29 September

Einen besonders warmen und anstrengenden Tag erlebten am gestrigen Samstag 18 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kierspe. Sie hatten sich für eine Heißausbildung im Rahmen der Fortbildung bei der Firma Heat in Düsseldorf angemeldet. Diese Fortbildungsveranstaltungen werden in regelmäßigen Abständen angeboten.

Vor Ort wurden in einem kurzen theoretischen Teil die einzelnen Stationen angesprochen und kurze Abläufe des Tages vorgestellt. Im Anschluss wurden 3 x 6 Personen Teams gebildet und auf folgende Ausbildungsabschnitte verteilt
- Station „Wärmegewöhnung mit Hohlstrahlrohrtraining“
- Löschtaktisches Vorgehen mit dem „HSR“
- Temperaturcheck, Rauchgaskühlung, Sprühimpulslöschverfahren,
Notentrauchung
- Gefahren erkennen, vermeiden, bekämpfen

- Station „Atemschutznotfall - Notfalltraining“
- Sicherheitstrupp Ausrüstung und Einsatztaktik
- Aufgaben des Sicherheitstrupps in einer Notfallsituation im
Atemschutzeinsatz

- Station „Schlauchmanagement
- Schlauchtragekorb – Schlauchpaket, Vor-und Nachteile
- Einsatzmöglichkeiten, Einsatzgrenzen

Diese Aufgaben und Lernziele musste jedes der 3 Teams im Laufe des Tages abarbeiten. Auf dem Übungsgelände herrschten bei wolkenlosem Himmel bereits sommerliche Temperaturen, diese wurden dann aber in den einzelnen Stationen dann doch deutlich getoppt. In allen 3 Übungsabschnitten wurden durch die Holzbefeuerung der Übungsobjekte Temperaturen von einigen 100 Grad erreicht. Wie stark die Belastung der Atemschutzgeräteträger bei solchen Einsätzen sein kein, war unter anderem auch ein Übungsziel. Die überwiegend frisch als Geräteträger ausgebildeten Einsatzkräfte sollten lernen wie wichtig die Flüssigkeitsaufnahme vor, während und nach solchen Einsätzen ist. Bereits gegen Mittag waren die bereitgestellten 50 Liter Mineralwasser bzw. Apfelschorle verbraucht. Der Flüssigkeitsverlust bei knapp 15 minütigen Übungseinsätzen mit schwerer körperlicher Arbeit und in einem Brandraum betrug bis zu 2 Litern.
Nach jedem Durchgang erfolgte eine Aussprache des Ausbildungstrupp mit dem jeweiligen Trainer über die jeweilig durchgeführte Übung. Hierbei kamen dann die gemachten Fehler und Erfahrungen zur Sprache ehe nach einer gewissen Regenerationsphase die nächste Übung anstand.

Am Seminar Heißausbildung haben Ingo Lutomsky, Markus Zydek, Torben Standhaft, Dominic Kircheis, Bastian Wieder, Dennis Ulrich alle LZ 1, vom LZ haben Sandra Trosien. Alina Kriesten, Benjamin Gries, Maik Käming, Jonas Kussek sowie vom LZ 3 Manuel Lotz und Martin Schmitt teilgenommen. Für den LZ 4 haben Andreas Choinka, Andreas Herberg, Stefan Hager, Oliver Hager und Marcel Schirmer das Seminar besucht.

Solch eine ausgelagerte Fort- und Ausbildung bedarf es einer entsprechenden Vorbereitung und Organisation. Hier möchten wir dem Team um Bastian Wieder für ihre Mitarbeit im Vorfeld danken. Dank gebührt auch den Teilnehmern für die Bereitschaft einen langen anstrengenden Seminartag von 7 – 18 Uhr zu besuchen.



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