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Verkehrsunfall umgestürzter LKW
06 August

Mit der Meldung auslaufender Kraftstoffaus LKW wurde der Löschzug 3 gegen 17.30 Uhr durch die Kreisleitstelle zur Ortslage Glietenberg auf der K 2 alarmiert. Noch während der Anfahrt zur erstgemeldeten Einsatzadresse wurde die Einsatzstelle mit K 3 im Bereich Eltinghausen durch weitere Notrufe bei der Kreisleitstelle konkretisiert.
Aufgrund der Tatsache das diese Einsatzstelle im hochseniblen Wasserschutzbereich der Kerspetalsperre liegt wurde das Einsatzstichwort auf Gefahrgutunfall geändert und zusätzlich der Löschzug 1 als Gefahrgut - und Rüstzeug zur Einsatzstelle alarmiert.
Den Einsatzkräften bot sich an der Einsatzstelle folgendes Lagebild. Beim Ausweichen des Gegenverkehrs gab das Straßenbankett der Kreisstraße unter dem Gewicht eines mit Biertreber beladenen Sattelschleppers nach. Dieser Lkw stürzte eine ca.4 Meter hohe Böschung hinab und blieb ca. 20 m vom Kerspebach in Schräglage liegen. Der Fahrer konnte von Ersthelfern aus dem Führerhaus des Unfallfahrzeuges befreit werden. Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Lüdenscheid transportiert. Aus dem Fahrzeug traten durch den Absturz bedingt Kraftstoff sowie Mineralöle aus. Insgesamt musste von Mengen um ca. 250 - 300 Liter Dieselkraftstoff sowie ca. 70 Liter AD Blue Mittel nach Aussagen des Fahrers ausgegangen wird
Als erste Maßnahmen wurden durch den Löschzug 3 mehrere Ölsperren in den Kerspebach eingebracht und ein zweifacher Löschangriff zur Absicherung aufgebaut.
Der Löschzug 1 sicherte das unstabil liegende Fahrzeug mit mehreren Büffelwinden, Teleskopzylindern und einer Seilwinde vor dem weiteren Absturz. Erst nach Beendigung dieser Sicherungsmaßnahmen konnte ein Abpumpen der Kraftstoffe gefahrlos durchgeführt werden. Insgesamt konnte so die oben genannten Mineralölmengen aufgefangen bzw. abgepumpt werden.
Ein durch die Polizei bestelltes Bergungsunternehmen wurde mit der Bergung des Sattelzuges beauftragt. Ferner wurde von einem örtlichen Tiefbauunternehmen ein Bagger als weitere Anschlagpunkt für eine Umlenkrolle angefordert. Erst nach einer fast 2 stündigen Vorbereitungszeit der Bergung durch das Fachunternehmen und der Feuerwehr konnte ein Bergungsversuch gestartet werden. Mit Hilfe von 5 Seilwinden gelang es auf der, für Einsatz von Kranwagen zu schmalen Kreisstraße, den Unfallwagen die Böschung hinaufzuziehen und dort wieder auf die Reifen zustellen. Nach abschließenden Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug wurde diese vom Bergungsunternehmen von der Einsatzstelle abtransportiert. Von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes und Einsatzkräften der Feuerwehr wurde die ölverseuchte Fläche mit einer Folie abgedeckt. Dadurch soll ein Auswaschen der Mineralölprokute aus dem Boden bei einem eventuellen Regenguss in den Kerspebach verhindert werden.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle war das DRK Kierspe mit einem Fahrzeug im Einsatz. Ferner wurden vor Ort Kräfte der Polizei, Mitarbeiter der Stadtwerke Wuppertal, der unteren Wasserbehörde, des städtischen Bauhofes sowie eines örtlichen Tiefbauunternehmes in die Abarbeitung des Einsatzgeschehens eingebunden.

Einsatzstärke Feuerwehr Kierspe 38 Einsatzkräfte. Einsatzdauer 7,5 Stunden sowie weitere 2 Stunden zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Löschzüge 1 + 3


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