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Dachstuhlbrand
27 April

Die Wärmedämmung eines Dachstuhles/bzw. Hauswand geriet am frühen Vormittag durch Dachdeckerarbeiten in Brand. Von den anwesenden Handwerkern wurde über den Notruf 112 unverzüglich die Feuerwehr zur Hilfe alarmiert. Gleichzeitig wurden erste Löschmaßnahmen mittels vorgehaltener Feuerlöscher eingeleitet.
Von der Kreisleitstelle wurden aufgrund der Meldung „ Dachstuhlbrand“ die Löschzüge 3, 1 + 2 der Feuerwehr Kierspe alarmiert. Zusätzlich wurde von der Feuerwehr Meinerzhagen die Drehleiter zur Einsatzstelle im Kerspeweg entsandt.
Vom Brandschutzzentrum des Oberbergischen Kreises wurde vorsorglich der Abrollbehälter Atemschutz im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit angefordert.
Vom örtlich zuständigen Löschzug 3 wurde ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr zum Abriegeln der Brandausbreitung über tragbare Leiter eingesetzt. Ein weiteres Hohlstrahlrohr wurde im Innenangriff ebenfalls unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgenommen. Hohlstrahlrohe werden grundsätzlich dann eingesetzt um die Folgeschäden durch Löschwasser zu minimieren. Die Löschwasserabgabe ist von 40 – 200 l/min je nach Brandintensität stufenlos regulierbar. Herkömmlich C Strahlrohre sind nur für eine Wasserabgabe von 100 oder 200 l/min konstruiert.
Desweiteren wurde durch einen dritten Einsatztrupp unter Atemschutz im Innenangriff mit der Wärmebildkamera die Löschmaßnahmen gezielt geleitet und somit der Löschwasserverbrauch nochmals reduziert.
Aufgrund des Dachstuhlbrandes und dem ungehinderten Abzug der Brandgase war die Verwendung eines mobilen Rauchverschlusses nicht erforderlich. Nach knapp 2 Stunden konnte der Leitstelle „ Feuer aus“ gemeldet werden. Während die Löschzüge 1 + 2 ihre Standorte anfahren und dort die Einsatzbereitschaft herstellen konnten, obliegt es dem LZ 3 eine Brandnachschau momentan durchzuführen.
Dies geschieht routinemäßig nach jedem Brandeinsatz bei dem mit einem, trotz Absuchen mit der Wärmebildkamera, unentdecktem Brandnest zu rechnen ist.
Das gleichfalls alarmierte DRK Kierspe war mit der med. Versorgung der Dachdecker und der Betreuung geschädigten Hausbewohner in das Einsatzgeschehen eingebunden.

Vor Ort neben den Einsatzkräften des DRK und Feuerwehr Kierspe waren die Polizei, FF Meinerzhagen, Brandschutzzentrum Oberberg, Ordnungsamt Kierspe, Stadtwerke Kierspe, mark e.

Einsatzleiter Brandinspektor Michael Stegmann


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