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Heißausbildung
02 August

Wenn auch gerade erst die großen Ferien begonnen haben, wird auch weiterhin die eine oder andere Ausbildungsveranstaltung angeboten und durchgeführt.
So machten sich am frühen Samstagmorgen 20 Atemschutzgeräteträger der vier Kiersper Löschzüge auf den Weg zur Berufsfeuerwehr Aachen. An der dortigen Feuerwache Nord können die Feuerwehren verschiedene Module zur Wärmegewöhnung und Heißausbildung buchen und realitätsnah durchführen.
Diese Aachener Anlage (Brandhaus)war mit einer der ersten Anlagen als Pilotprojekt der Heißausbildung deutschlandweit und die dortige Feuerwehr verfügt über eine entspreche langjährige Ausbildungserfahrung. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Feuerwehr Kierspe mehrfach dort das Ausbildungsangebot genutzt.

Für die am Samstag zur Ausbildung nach Aachen fahrenden überwiegend jüngeren Atemschutzgeräteträger war es der erste Ausbildungsgang im dortigen Brandhaus. Bereits am Vortag wurde die entsprechende Atemschutztechnik in einem Transporter verladen und für den Ausbildungstag wurde die Abfahrt auf 5.45 Uhr festgelegt.

An der dortigen Feuerwache wurde die Gruppe durch einen entsprechenden Ausbilder der BF Aachen begrüßt und nach einem kurzen theoretischen Ausbildungsteil ging es zum praktischen Ausbildungsteil über.

Folgende Ausbildungsziele sollten realistisch dort beübt werden. ( Zitat BF Aachen)
„In der Anlage wurden mit Hilfe von Edelstahl-Attrappen verschiedene Einrichtungen nachgebaut. Neben einem typischen Wohnbereich mit Küche und Schlafzimmer wird auch ein Industriewerk-Bereich dargestellt. In die
Attrappen sind flüssiggasbetriebene Brenner installiert, die entsprechend des Ausbildungsstands verschiedene Flammenhöhen simulieren können und über Sensoren das löschtaktische Verhalten registrieren. Bei falschem
taktischen Verhalten kann die Übung zusätzlich durch das Auslösen eines Flashovers verschärft werden.
Im Industriewerk-Bereich bietet die Feuerlöschübungsanlage außerdem die Möglichkeit, einen Druckgefäßzerknall zu simulieren. Bei allen Übungen kann mit Hilfe von Übungspuppen eine realistische Personensuche und Menschenrettung trainiert werden.
Durch Verrauchung der gesamten Anlage wird eine realistische Einsatzsituation mit “Nullsicht” erzeugt. Im Verlauf der Übung können Temperaturen bis 500/C entstehen.“

Ferner wird während der praktischen Ausbildung wert auf weitere Ausbildungsziele gelegt.

1. Der Geräteträger/in wird sensibilisiert auf das richtige und vollständige Anlegen der Schutzkleidung
2. richtiger effektiver Umgang mit modernen Hohlstrahlrohren
3. unterschiedliche Handhabung verschiedener Modelle von Hohlstrahlrohren
4. richtige Einsatztechnik bei den unterschiedlichsten Einsatzszenarien
5. Teamarbeit des eingesetzten Trupps
6. Grundsätze der Atemschutzausbildung
7. Erfahrungen mit der eigenen Leistungsgrenze sammeln

Nach jedem Ausbildungsgang eines 2 er Trupps wurde durch den Ausbilder ein kurzes Gespräch über die gemachten Erfahrungen und Fehler mit den Teilnehmern durchgeführt. Bestimmte Verhaltensweisen im eigentlichen Brandhaus werden per Video den jeweiligen eingesetzten Einsatzkräften nochmals zur Fehleranalyse demonstriert werden.
Das Ziel dieser zeit- und finanzintensiven Ausbildung soll der größtmögliche Rettungs- und Löscherfolg im Einsatzgeschehen sowie die Sensibilisierung auf die permanent vorhandenen Gefahren sein
Nach einer abschließenden theoretischen Ausbildungseinheit zu den selbst gesammelten Erfahrungen, Eindrücke und der allgemeinen Aussprache zur Veranstaltung traten am späten Nachmittag die Teilnehmer die Heimreise an


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