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Nachlese Bauernhofbrand
22. April

Nach mehr als 6 Jahren wurde die Feuerwehr Kierspe mit dem Einsatzstichwort Baurnhofbrand am Donnerstag alarmiert. Vor 20 Jahren war dies ein häufigeres Einsatzstichwort, gab es doch innerhalb des Stadtgebietes deutlich mehr Vollerwerbsbetriebe und zum anderen wurde vielmehr Heu als Winterfutter eingelagert. Gerade durch die Gefahr der Selbstentzündung des Heus gab es ein größeres Gefährdungspotential.
Für viele der jüngeren Einsatzkräfte war dieser Einsatz der erste Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen und sie sollten schnell die Erfahrung sammeln, das diese Einsatzform gänzlich andere Anforderungen an sie stellt als zb. ein Dachstuhlbrand.
Bei dem Eintrffen der ersten Kräfte hatten Eigentümer und Anwohner mit der Tierrettung von ca 25 Stück Jungvieh eingeleitet. Ohne die fachliche Hilfe und dem persönlichen Einsatz der Nichtfeuerwehrkräfte wäre eine solche Räumung des Stalls in sehr kurzer Zeit und ohne Schäden am Jungvieh unmöglich gewesen. Leider zogen sich hierbei bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr 2 Personen eine Rauchgasvergiftung zu.
Im späteren Verlauf des Einsatzes zeigten sich die Schwierigkeiten des Ablöschen von in Brand geratenem Heu/Stroh. Obwohl mit Netzmittel versucht wurde, die immer wieder aufflackernden Brandnester abzulöschen, zeigte es sich als unvermeidbar, das noch gelagerte Futter mühsam per Hand vom Dachboden des Brandobjektes abzuräumen. Dies geschah bei Außentemperaturen von ca. 25 Grad bzw bei deutlich höheren Temperaturen innerhalb der Brandzone. Bereits der Aufbau einer doppelten ca 500 m langen berganführenden Wasserversorgung erforderte von den Einsatzkräften innerhalb einer kurzer Zeitspange sehr viel Kraft.
Das Abräumen der Brandnester vom Scheunenboden erfolgte anfangs ausschließlich unter Atemschutz bei Temperaturen von deutlich über den ausserhalb herrschenden Frühsommertemperaturen. Nachdem ca 15 min. Arbeitseinsatz unter Atemschutz war somit eine deutlich den Einsatzkräften bemerkbare Erschöpfung erkennbar. Ein eigens bestimmter Führungsdienstgrad hatte hier die Verantwortuung für eine aussreichende Getränkeversorgung und einer entsprechenden Ruhephase. Insgesamt wurden während des Einsatzes von jeder Einsatzkraft mehr als 4 Liter Mineralwasser bzw. Apfelschorle verbraucht.
Bei Beendigung des Einsatzes waren erneut 52 Atemschutzgeräte im Einsatz gewesen und mussten zur Reinigung und Wartung dem Servicecenter des Märkischen Kreises an der Einsatzstelle übergeben werden.
Ist die Einsatzstelle nach Beendigung des Einsatzes an den Eigentümer oder Polizei übergeben ist für die Feuerwehr der Einsatz noch auf längere Zeit nicht beendet. Beispielhaft die Aufgabenverteilung danach an diesem Einsatz erläutert

LZ 3 als zuständiger Löschzug Herstellung der eigenen Einsatzbereitschaft, Brandwache bis 21 Uhr in Gruppenstärke (9 Einsatzkräfte) und Verbringung der kontaminierten Einsatzkleidung zur Feuerwehr Lüdenscheid. Die Feuerwehr Lüdenscheid verfügt über entsprechende Industriewaschmaschinen zur Wäsche der Brandschutzkleidung. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit greift die Kiersper Feuerwehr auf das Angebot zurück.

LZ 4 Herstellung der Einsatzbereitschaft und Grundschutz für die Stadt Kierspe

LZ 2 + 1 Herstellung der Einsatzbereitschaft und Reinigung von ca 1400 m Schlauchmaterial am Gerätehaus Stadtmitte, Erstellung der Einsatzdokumentation durch die Besatzung des Einsatzleitwagens LZ 1, Dokumentation der Atemschutztätigkeitund vieles anderes.

Selbstverständlich gehört auch eine Reinigung der Einsatzfahrzeuge und des Nachfüllens von Kraftstoff + Öl bei den Fahrzeugen und Aggregaten zu den Aufgaben zu den nach dem Verlassen der Einsatzstelle gehördenden Aufgaben. Insgesamt zogen sich diese Arbeiten noch bis ca. 20 Uhr hin, ehe die Einsatzkräfte ins Osterwochenende entlassen werden konnten.

Zusammen mit den Führungskräften der Löschzüge möchte sich die Wehrleitung bei den Einsatzkräften für die unter erschwerten Bedingungen erbachte Leistung bedanken und ein hoffentlich einsatzfreies Osterwochenende wünschen.

Die Einsatzleitung lag bei Brandinspektor Bernd Kriesten


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