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29 November Schornsteinbrand

Ein gemeldeter Schornsteinbrand in der Ortslage Vorderster Berg war Anlass zur Alarmierung des Löschzuges 1 am Montagabend. Neben dem Löschzug wird zusätzlich der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister alarmiert, sollte dieser nicht erreichbar sein, übernimmt ein benachbarter Kollege die Unterstützung der Feuerwehr. Die Feuerwehr vermeidet aber auf jeden Fall den Einsatz von Wasser im unmittelbaren Bereich des Schornsteines. Die Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahrenquelle werden auf Grund der beruflichen Erfahrungen durch den vor Ort befindlichen Bezirksschornsteinfegermeister angeordnet. Die Feuerwehr übernimmt in der Regel nur Sicherungsmaßnahmen und in Ausnahmefällen Löscharbeiten. Diese werden wie am Montag mit dem Löschmittel Pulver durchgeführt. Warum kein Wasser eingesetzt wird und was zu beachten ist bei einem Schornsteinbrand können Sie im weiteren Verlauf lesen. Die Steigerung der Zunahme von Schornsteinbränden in den letzten Jahren liegt an der vermehrten Nutzung von Holz und anderen festen Brennstoffen. Unter gewissen Umständen kann es auch in der heutigen Zeit beim Heizen mit festen Brennstoffen zum Schornsteinbrand kommen! Eigentlich brennt ja nicht der Schornstein sondern der Ruß im Schornstein, deswegen spricht der Fachmann von einem Russbrand. Im Volksmund wird der Russbrand aber Schornsteinbrand genannt. Ursachen für die Entstehung von Hart- oder Glanzruß können sein:
• feuchte Brennstoffe
• ungeeignete Feuerstätten
• falsche Bedienung
• falscher Brennstoff für die Feuerstätte
• Verbrennungsluftmangel
• Unterschreitung des Taupunktes der Abgase
• falsche Brennstoffstückigkeit (Größe)
Die festen Rußschichten und Teerbeläge im Schornstein sind noch besser brennbar als der eingesetzte Brennstoff, weil sie keine Feuchtigkeit und sonstige nichtbrennbare Bestandteile mehr enthalten, welche sonst im Brennstoff gebunden sind. Ursachen für die Entstehung von unkontrollierten Schornsteinbränden:
Bei der Verbrennung langflammiger Brennstoffe oder verbrennen von Nadelhölzern werden häufig Funken über die Züge der Feuerstätte in den Schornstein getragen; diese können dann die Rußschicht (Glanzruß) im Schornstein entzünden. Es kommt zum Schornsteinbrand!
Woran erkennt man einen Schornsteinbrand?
• Flammen lodern aus der Schornsteinmündung
• starker Funkenflug ist zu beobachten
• erhebliche Rauch- und Geruchsbelästigung
• die Schornsteinwangen erwärmen sich- sie werden heiß!
Welche Maßnahmen müssen getroffen werden?
• Feuerwehr Notruf 112 benachrichtigen
• Schornsteinfeger informieren
• Keinesfalls mit Wasser löschen!
• Auf das Eintreffen von Feuerwehr und Schornsteinfeger warten
• brennbare Gegenstände vom Schornstein abrücken
Es sei noch erwähnt dass die Temperatur bei einem Schornsteinbrand über 1000°C betragen kann! Deshalb niemals Wasser, zum löschen, verwenden!
Durch die Änderung des Aggregatzustandes - von flüssig in gasförmig - würde aus Wasser Dampf werden:
Ein 10 Liter-Eimer mit Wasser würde 17000 Liter Dampf ergeben! Durch diesen enormen Druck, der dann entsteht, würde der Schornstein auseinandergedrückt werden.
Die Feuerwehr bzw. der anwesende Schornsteinfeger lassen den Schornstein kontrolliert ausbrennen, wobei der Schornsteinquerschnitt durch ein spezielles hitzebeständiges Kehrgerät, durch ableinen, frei gehalten wird.
Anschließend muss der Schornstein, die an den Schornstein angeschlossenen Feuerstätten und die angrenzenden Räume auf ihre Feuersicherheit geprüft werden.
Um diese Aufregung in ihrem Hause zu vermeiden, verheizen sie in Ihrer Feuerstätte nur raucharme, zugelassene und ausreichend trockene Brennstoffe.



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