Aktuelle News


Gemeinsame Ausbildung
07 Juni

Bevorstehende oder bereits vollzogene Veränderung innerhalb der Feuerwehr Kierspe sorgen dafür, dass in die Dienstpläne der einzelnen Löschzüge gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen aufgenommen worden sind. Die Einführung des Digitalfunkes wurde ja schon im letzten Jahr abgeschlossen. Die Einbeziehung des Einsatzleitwagen (ELW) bzw. des Stabsraumes mit der neuen Funktechnik wird schon seit Anfang des Jahres ausgiebig geübt. Zum Ende des Jahres 2015 wird die Leitstelle des Märkischen Kreises mit einem neuen Einsatzleitsystem die Alarmierung und Abarbeitung der anfallenden Einsätze an den Start gehen. Hierdurch sind auch Veränderungen in der Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Kierspe erforderlich. Bisher war der Löschzug 1 für den Bereich der technischen Hilfeleistung im gesamten Innenstadtbereich alleine tätig. In Zukunft wird der Löschzug 2 in seinem Ausrückebereich mit dem Löschzug 1 gemeinsam alarmiert. Schließlich ist die Zusammenlegung der Löschzüge 1 und 2 zu einem Löschzug Zentrum durch den Rat der Stadt Kierspe seit Anfang des Jahres beschlossen. Daher wird in beiden Löschzügen an der Zusammenführung beider Einheiten inklusiv der unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte intensiv gearbeitet.
Ausbildung technische Hilfe:
Zu einem ersten Übungsabend für den Bereich der technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen trafen sich in der vergangenen Woche der Löschzug 1 und eine Gruppe des Löschzuges 2. Ziel dieser Veranstaltung war es, gemeinsam Einsatzstandards nach Verkehrsunfällen in einem einstündigen theoretischen Unterricht zu erarbeiten. Desweiteren wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Zeit mit einem Löschfahrzeug ohne hydraulischen Rettungsgeräten sinnvoll genutzt werden kann bis Fahrzeuge mit Spezialgerätschaften eintreffen. Die Absicherung der Einsatzstelle, die sinnvolle Fahrzeugaufstellung nachrückender Kräfte, die Sicherung des verunfallten Fahrzeuges und die Lageerkundung sind hier zu nennen. Desweiteren soll dem eintreffenden Rettungsdienst die Möglichkeiten einer Erstversorgung der Patienten geschaffen werden. Dieses ist mit den Gerätschaften eines „normalen“ Löschfahrzeuges ohne TH-Satz ohne weiteres möglich.
Nach der Theorie ging es dann zur Praxis über. Auf dem Hof des Kameraden Hettesheimer standen 2 verunfallte Fahrzeuge. Die Besatzungen der Löschfahrzeuge sollten nun versuchen, mit den Gerätschaften dieser Fahrzeuge die verunfallten Fahrzeuge zu unterbauen bzw. zu sichern. Die Gruppen wurden in Trupps eingeteilt und sollten sich Gedanken zu diesen Sicherungsmaßnahmen machen. Schwierigkeit dabei war es, dass bereits von anderen Trupps verwendete Gerätschaften nicht noch einmal eingesetzt werden durften. So war die Kreativität der Truppmitglieder gefragt. Das Ergebnis war für die Ausbilder Bastian Wieder, Martin Kleinfeld und Andreas Pfaffenbach sehr zufriedenstellend. Den Einsatz des hydraulischen Rettungssatzes wird nun bei einem weiteren Dienst im Juni praktisch geübt.
Zum Abschluss wurde dann ein auf der Seite liegendes Fahrzeug mit Hilfe einer Steckleiter wieder auf die Räder gestellt. Die Möglichkeit sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn ein Patient schnellstmöglich aus einen Fahrzeug befreit werden muss und eine technische Rettung des Patienten bei dem Fahrzeug auf der Seite liegend zu lange dauert.

Gefahrguteinsatz:
Am vergangen Sonntag stand der Einsatz bei einem Gefahrgutaustritt auf dem Dienstplan der Löschzüge 1 und 2.
In einem Industriebetrieb im Gewerbegebiet Wildenkuhlen war es zu einem Austritt von Gefahrgut gekommen. Die alarmierten Kräfte der Löschzüge stellen vor Ort fest, dass bei Wartungsarbeiten es zu einem Unfall an einer Gefahrgutübergabestation gekommen ist. Es wurden 2 Personen vermisst sowie konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden. Vom Einsatzleiter wurden daher 3 Einsatzabschnitte gebildet.
Der Einsatzabschnitt 1 hatte die Aufgabe, die Menschenrettung durchzuführen bzw. im Anschluss durch den Einsatz von Chemikalienschutzanzügen den weiteren Austritt des Gefahrgutes einzuschränken bzw zu stoppen. Dafür wurden 2 Trupps eingesetzt.
Dem Einsatzabschnitt 2 wurde die Aufgabe zum Niederschlagen von Dämpfen sowie das Messen des Umfeldes zugeordnet.
Der Einsatzabschnitt 3 baute die Not-Dekon bzw. den Dekonplatz 2 auf und führt die Dekontamination der verletzten Personen und der eingesetzten Trupps durch.
Zusätzlich wurde vom Einsatzleitwagen die Dokumentation des Einsatzstellenfunks, die Beschaffung von Information des Gefahrstoffes für den Einsatzleiter und das Führen der taktischen Arbeitstafel durchgeführt.
Die Löschzugführer Andreas Pfaffenbach (LZ 1) sowie Bernd Kriesten (LZ2) waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden, auch wenn es kleinere Verbesserungsvorschläge durch die Übungsleitung gab.

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